Betreuung, Begleitung und Pflege

Digitale Assistenzsysteme zwischen Begeisterung und Skepsis - technische Möglichkeiten und ethische Fragestellungen

Der Einsatz von Technik in der Pflege soll Menschen mit Hilfebedarf mehr Selbstständigkeit ermöglichen, die Sicherheit von Menschen mit Demenz gewährleisten, die Arbeit der Pflegenden erleichtern. Ob Überwachungs- und Ortungssysteme, ambient assisted living (AAL), Sprachassistenten oder die Robbe Paro - die technische Entwicklung im Bereich des Digitalen eröffnet neue Möglichkeiten. Auf der anderen Seite werden vielfältige Fragen laut: Werden menschliche Kontakte durch Technik ersetzt? Wieviel Überwachung ist gerechtfertigt?? Was passiert eigentlich mit den vielen personenbezogenen Daten? Um nur einige zu nennen.
Im Mittelpunkt des Studientages steht die ethische Beurteilung ausgewählter Beispiele technischer Assistenzsysteme in der Alten- und Behindertenhilfe. Im Rahmen von Vorträgen und Workshops stellen wir Ihnen u.a. emotionale Robotik und Sicherheitssysteme vor und diskutieren das Für- und-Wider, die Chancen und Grenzen digitaler Assistenz. Kriterien für einen sinnvollen und verantwortlichen Gebrauch von Technik sollen erarbeitet werden. Dabei spielen Vorstellungen von guter Pflege und Begleitung eine Rolle, aber auch gesellschaftliche Herausforderungen und Hoffnungen auf die technische Entwicklung.
Als Referentin konnten wir Dr. Melissa Henne gewinnen, die sich insbesondere mit der Frage der ethischen Beurteilung von technischen Unterstützungssystemen intensiv befasst hat.
Außerdem werden Experten aus dem Johanneswerk ihre Sichtweise einbringen.

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: 20-240-5

Beginn: Mo., 26.10.2020, 10:00 - 17:00 Uhr

Info:

Kursort: Bielefeld, Weidenhof

Gebühr: 115,00 € (inkl. MwSt.)

Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeitende in der ambulanten und stationären Alten- und Behindertenhilfe

Anmeldeschluss: 14.09.2020

Sachbearbeitung: Kathrin Sterzer


Datum
26.10.2020
Uhrzeit
10:00 - 17:00 Uhr
Ort
Bielefeld, Weidenhof